Der Geschmack von Schnee

Der Geschmack von Schnee (engl. Snow Cake) wurde mir kürzlich von Einsfestival beschert. Wundervoll melancholisch und tiefsinnig erzählt er die Geschichte von Alex (Alan Rickman), der auf seiner Reise durch Kanada die Anhalterin Vivienne (Emily Hampshire) einsammelt.

Die aufgeweckte junge Frau schafft es, dem wortkargen Engländer ein paar Sätze über seine bewegte Vergangenheit zu entlocken. Das nimmt allerdings ein jähes Ende, als ein LKW ins Auto kracht. Während Alex unversehrt davon kommt, muss Vivienne ihr Leben lassen. Zwar unschuldig an diesem Unfall, aber von schlechtem Gewissen geplagt, sucht Alex Viviennes Mutter Linda (Sigourney Weaver) auf, um ihr die schreckliche Nachricht zu überbringen. Linda reagiert allerdings anders als erwartet. Der Tod ihrer Tochter scheint sie kaum zu berühren. Stattdessen ist ihr viel wichtiger, dass die Ordnung im Haus nicht gestört wird und irgendjemand für sie den Müll vor die Tür bringt, denn Linda ist Autistin.

Alex entschließt sich eine Weile zu bleiben, um Linda bei der Beerdigung unter die Arme zu greifen und muss sich Lindas seltsam anmutenden Regeln widerwillig fügen. Zuerst steht Alex Lindas Verhalten, einer Mischung aus kindlichem Übermut und zwanghaften Handlungen, sehr befremdlich gegenüber, doch es dauert nicht lange und Alex findet nicht nur Zugang zu der Welt in der Linda lebt, sondern auch Zugang zur attraktiven Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss), sowie den Zugang zu sich selbst.

Sigourney Weaver und Alan Rickman spielen wunderbar und harmonieren großartig miteinander. Der Geschmack von Schnee ist eine wirklich zauberhafte Filmperle, die man gesehen haben sollte. Trailer zum Film wie immer nach dem «Klick». Weiterlesen

Fünf Bücher

«Welche fünf Bücher bedeuten Dir so viel, dass Du sie nicht mehr hergeben würdest? Das ist die Frage, die „Fünf Bücher“ verschiedenen Menschen stellte. Sie haben geantwortet.»

Ich habe keinen blassen Schimmer, wie mir diese tolle Seite mit diesem tollen Konzept so lange entgehen konnte, aber das spielt ja jetzt auch keine Rolle mehr. Jedenfalls bin ich gestern irgendwann, irgendwo, irgendwie darüber gestolpert und kann seitdem nicht aufhören, mich an dem Inhalt dieser Seite zu erfreuen.

Eine kunterbunte Auswahl an Menschen stellt ihre fünf Lieblingsbücher vor. Wirklich eine wunderbare Möglichkeit, sich Anregungen für den nächsten Buchkauf zu holen. Das tolle daran: Alle Amazonkäufe, die über diese Seite getätigt werden, sind für einen guten Zweck.

Lohnt sich also gleich doppelt!

Ein Stück zu Hause

Weil Erdmöbel eine tolle Band ist, die tolle Musik macht. Weil das Haus in dem Video mal mein zu Hause war und ich dort eines der besten Jahre meines Lebens verbracht habe. Und weil der Himmel wirklich gerade wunderbar blau ist.

„Viva la camera“ oder es lebe die digitale Revolution

Ich brauche ganz dringend wieder eine Digitalkamera, denn seit ich vor sechs, sieben oder auch acht Jahren (so genau weiß ich das gar nicht mehr) meine Kamera auf ziemlich dümmliche Art und Weise geschrottet habe, gab es keine mehr in meinem persönlichen Besitz. Damals wollte ich die Batterien wechseln und nahm die Kamera zusammen mit einem Glas Bier in eine Hand, um die Batterien aus der Kamera in die andere Hand zu kippen. Leider kippte ich mit der Kamera logischerweise auch das Glas Bier und somit nicht nur die Batterien aus der Kamera in meine Hand, sondern auch das Bier aus dem Glas in meine Kamera. Damit war die Sache dann gelaufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hätte mir damals die kaputte Kamera samt dem leeren Bierglas an den leeren Kopf schlagen sollen, um mich in das Gesamtkunstwerk einzureihen und aus den Latschen auf den Boden zu kippen, aber die Fassungslosigkeit über meine eigene Blödheit hielt mich davon ab.

Nun, nach so unvorstellbar vielen Jahren der Kameralosigkeit, wird es doch langsam mal wieder Zeit, eine Kamera mein eigen nennen zu können. Ich möchte gerne wieder ungehindert mein Leben und das Leben anderer fotografisch fixieren und/oder videotieren, sowie schräge Sachen für die Nachwelt festhalten oder so tolle Fotos machen. Außerdem sieht so ein Text hier im Blog mit einem Bild doch gleich viel ansprechender aus. Schließlich kann ich ja nicht für alle Ewigkeit auf mein prähistorisches Bildmaterial zurückgreifen oder, in Ermangelung eines passenden Fotos, die Bilder malen. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Kamera oben echt schick geworden ist.

Deswegen widme ich diesen Blogeintrag, als kleinen Hinweis auf meinen Geburtstag im Oktober, meiner über alles geliebten Familie. Liebe Frau Mama, lieber Herr Papa, liebe Frau Großmama, liebes Schwesterlein … schmeißt Eure hart erarbeiteten Kröten zusammen und macht meinem kameralosen Leidenszustand ein Ende! Dafür verzichte ich sogar auf die Weihnachtsgeschenke und das Osternest im nächsten Jahr, was ich sowieso nie kriege!

Danke, Ihr seid echt toll und ich hab’ Euch auch voll lieb!

Echt jetzt …

Hoppe, hoppe Reiter …

Einige erinnern sich bestimmt noch an dieses spektakuläre Ereignis, als mich das Leben vom Rücken eines Pferdes direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses katapultierte. Irgendwann habe ich meinen Popo natürlich wieder in einen Sattel geschwungen und davon zeugt das folgende Bildmaterial aus dem Juni diesen Jahres. Ja, das ist schon eine Weile her und während dieses Video auf Facebook schon für ausreichend Belustigung gesorgt hat, habe ich irgendwie nicht daran gedacht, es auch mal hier auf der Seite zu präsentieren. Dreizehn Minuten und neunundvierzig Sekunden Blödsinn und billige Sprüche gepaart mit Pferdecontent und einer ordentlichen Portion Mist obendrauf. Viel Vergnügen … und vergesst nicht das Popcorn! Video nach dem «Klick»! Weiterlesen

Kommt Orgasmus eigentlich von «Muse» oder «müssen»?

orgasmus in ihrem wohnzimmer
finger ziehen furzen
kommt orgasmus eigentlich von muse oder müssen
badewanne bier
niemals gelben schnee essen
arschgesichter
unterschiedliche socken anziehen
orgasmus sauerland
ponylecken
paralysierter typ

Nein, kein Gedicht, wenn es auch dem ein oder anderen sicher als solches gefallen würde, sondern die zehn stilvollsten Sucheingaben des letzten halben Jahres, welche auf diese meine Seite geführt haben. Das zeugt natürlich ganz eindeutig von der Qualität des hier Publizierten und macht mich, nebenbei bemerkt, doch ein wenig stolz. Zum Dank würde ich unglaublich gerne die Frage beantworten, ob Orgasmus jetzt nun eigentlich von «Muse» oder «müssen» kommt, aber ich kann auch nicht alles wissen.

Absurde Wortgeflechte mit unzulänglichem Satzbau an Lebensmittelkunst durch Leben mittels Kunst an der Olive

Ich möchte manchmal mehr schreiben. Hier. Aus meinem Leben. Weil in meinem Leben immer so viel passiert und ich gerne Gott, die Welt und mich, irgendwann daran teilhaben lassen möchte. Irgendwie komme ich aber nicht dazu, weil in meinem Leben eben immer so viel passiert. Und dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, aber dazu komme, darüber zu berichten, dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, ist ziemlich absurd. Ich mag Dinge, die absurd sind und ich mag es, Einwortsätze zu bilden oder Sätze mit «und» und «weil» zu beginnen oder Sätze, die so verschachtelt sind, dass die Kommata weint. Weil das so unschick ist und weil man das nicht tut. Und ich ja auch nicht auf alle Satzzeichen Rücksicht nehmen kann. Deswegen. Das bereitet mir Vergnügen – so sehr, dass ich gleich meinen Schreibtisch anzünde und wie Rumpelstilzchen gebückt um das Feuer hüpfe, während ich mir dabei die kleinen knochigen Fingerchen reibe und geistesgestört vor mich hin kichere. Aus meinem Leben werde ich dann berichten, wenn sie mich wieder freigelassen haben. Bis dahin könnt ihr Euch mit dem zauberhaften Oliventierchen trösten, welches ich in einem Anflug von Kreativität, vor langer Zeit am elterlichen Esszimmertisch, schuf und fotografierte, bevor ich es aß. Süß oder?

Regen macht mich so sentimental

Endlich habe ich es mal geschafft, eines meiner Lieder aufzunehmen und ins Netz zu stellen. Wurde ja auch Zeit, denn musikalische Gehirnorgasmen, niveauvoller und niveauloser Natur, gibt es schon seit 1996. Ich denke, in regelmäßigen Abständen werde ich hier zukünftig sicher noch das ein oder andere Liedchen zum Besten geben. Macht Euch auf was gefasst! Ich freue mich übrigens über ernst gemeintes Feedback … also tut Euch keinen Zwang an!