Hoppe, hoppe Reiter …

Einige erinnern sich bestimmt noch an dieses spektakuläre Ereignis, als mich das Leben vom Rücken eines Pferdes direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses katapultierte. Irgendwann habe ich meinen Popo natürlich wieder in einen Sattel geschwungen und davon zeugt das folgende Bildmaterial aus dem Juni diesen Jahres. Ja, das ist schon eine Weile her und während dieses Video auf Facebook schon für ausreichend Belustigung gesorgt hat, habe ich irgendwie nicht daran gedacht, es auch mal hier auf der Seite zu präsentieren. Dreizehn Minuten und neunundvierzig Sekunden Blödsinn und billige Sprüche gepaart mit Pferdecontent und einer ordentlichen Portion Mist obendrauf. Viel Vergnügen … und vergesst nicht das Popcorn! Video nach dem «Klick»! Weiterlesen

Kommt Orgasmus eigentlich von «Muse» oder «müssen»?

orgasmus in ihrem wohnzimmer
finger ziehen furzen
kommt orgasmus eigentlich von muse oder müssen
badewanne bier
niemals gelben schnee essen
arschgesichter
unterschiedliche socken anziehen
orgasmus sauerland
ponylecken
paralysierter typ

Nein, kein Gedicht, wenn es auch dem ein oder anderen sicher als solches gefallen würde, sondern die zehn stilvollsten Sucheingaben des letzten halben Jahres, welche auf diese meine Seite geführt haben. Das zeugt natürlich ganz eindeutig von der Qualität des hier Publizierten und macht mich, nebenbei bemerkt, doch ein wenig stolz. Zum Dank würde ich unglaublich gerne die Frage beantworten, ob Orgasmus jetzt nun eigentlich von «Muse» oder «müssen» kommt, aber ich kann auch nicht alles wissen.

Absurde Wortgeflechte mit unzulänglichem Satzbau an Lebensmittelkunst durch Leben mittels Kunst an der Olive

Ich möchte manchmal mehr schreiben. Hier. Aus meinem Leben. Weil in meinem Leben immer so viel passiert und ich gerne Gott, die Welt und mich, irgendwann daran teilhaben lassen möchte. Irgendwie komme ich aber nicht dazu, weil in meinem Leben eben immer so viel passiert. Und dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, aber dazu komme, darüber zu berichten, dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, ist ziemlich absurd. Ich mag Dinge, die absurd sind und ich mag es, Einwortsätze zu bilden oder Sätze mit «und» und «weil» zu beginnen oder Sätze, die so verschachtelt sind, dass die Kommata weint. Weil das so unschick ist und weil man das nicht tut. Und ich ja auch nicht auf alle Satzzeichen Rücksicht nehmen kann. Deswegen. Das bereitet mir Vergnügen – so sehr, dass ich gleich meinen Schreibtisch anzünde und wie Rumpelstilzchen gebückt um das Feuer hüpfe, während ich mir dabei die kleinen knochigen Fingerchen reibe und geistesgestört vor mich hin kichere. Aus meinem Leben werde ich dann berichten, wenn sie mich wieder freigelassen haben. Bis dahin könnt ihr Euch mit dem zauberhaften Oliventierchen trösten, welches ich in einem Anflug von Kreativität, vor langer Zeit am elterlichen Esszimmertisch, schuf und fotografierte, bevor ich es aß. Süß oder?

Mut zur Hässlichkeit (2)

Anregt durch die Feststellung, wie viele Geht-ja-mal-gar-nicht-Fotos es doch von mir gibt, kam mir die gestrige Entdeckung dieses Socialnetwork-Spielzeugs doch gerade recht. Da ich mich ja bekanntlich total gerne zum Horst mache und mir ziemlich selten bis fast gar nicht, auch nur irgendetwas peinlich ist, habe ich gestern mit Posterous ein kleines Projekt gestartet – eine Sammelstelle für die Fotos, welche eigentlich so überhaupt gar nicht öffentlichkeitstauglich sind. Meine Wenigkeit ungeschminkt und ziemlich facettenreich in allen möglichen Situationen des Lebens. Vierzehn Fotos sind zum jetzigen Zeitpunkt zu bewundern und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. Die Festplatte hält noch so einige Schätze bereit. «Viel Spaß!», sag’ ich da nur. {http://gehirnorgasmen.posterous.com/}