Absurde Wortgeflechte mit unzulänglichem Satzbau an Lebensmittelkunst durch Leben mittels Kunst an der Olive

Ich möchte manchmal mehr schreiben. Hier. Aus meinem Leben. Weil in meinem Leben immer so viel passiert und ich gerne Gott, die Welt und mich, irgendwann daran teilhaben lassen möchte. Irgendwie komme ich aber nicht dazu, weil in meinem Leben eben immer so viel passiert. Und dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, aber dazu komme, darüber zu berichten, dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, ist ziemlich absurd. Ich mag Dinge, die absurd sind und ich mag es, Einwortsätze zu bilden oder Sätze mit «und» und «weil» zu beginnen oder Sätze, die so verschachtelt sind, dass die Kommata weint. Weil das so unschick ist und weil man das nicht tut. Und ich ja auch nicht auf alle Satzzeichen Rücksicht nehmen kann. Deswegen. Das bereitet mir Vergnügen – so sehr, dass ich gleich meinen Schreibtisch anzünde und wie Rumpelstilzchen gebückt um das Feuer hüpfe, während ich mir dabei die kleinen knochigen Fingerchen reibe und geistesgestört vor mich hin kichere. Aus meinem Leben werde ich dann berichten, wenn sie mich wieder freigelassen haben. Bis dahin könnt ihr Euch mit dem zauberhaften Oliventierchen trösten, welches ich in einem Anflug von Kreativität, vor langer Zeit am elterlichen Esszimmertisch, schuf und fotografierte, bevor ich es aß. Süß oder?

Arnsberger Kunstsommer (2)

Gestern nachmittag, nach dem ersten Eintrag zum Kunstsommer, hat es mich dann gepackt und ich habe mich auf eine kleine sonntägliche Entdeckungstour durch die Stadt gewagt. Dabei sind viele schöne Fotos mit kunstsommerlichen Eindrücken entstanden, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will. Da es ziemlich viele Bilder sind und mir der Aufwand zu groß war, diese alle hier im Blog einzubinden, habe ich ein öffentliches Facebook-Album erstellt, welches man sich auch ansehen kann, ohne sich registrieren zu müssen.

Arnsberger Kunstsommer

Unsere Stadt zeigt sich mal wieder von seiner bunten und vielfältigen Seite. Unter dem Motto «Schnittstellen» findet noch bis zum 29. August der 14. Kunstsommer in Arnsberg statt. Es werden Austellungen, Veranstaltungen und Workshops angeboten und noch so Einiges mehr. Wer sich beeilt, kann im Hof des Sauerland-Museums am Jazz-Frühstück teilnehmen und wer es erst später aus den Federn schafft, kann sich nachher zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr Menschen ansehen, die unter freiem Himmel Tango tanzen. Aber auch so gibt es in der Stadt eine Menge zu entdecken. Zu den zahlreichen Erinnerungen an vorherige Kunstsommer, die noch immer zu finden sind, sind neue künstlerische Akzente gekommen, die es zu bewundern gibt und welche die Stadt nicht nur in diesen Tagen ein wenig bunter machen werden. Dieses Jahr war ich schlau und habe meinen noch verbleibenden Urlaub bewusst genau in diese Kunstsommerzeit gelegt. Somit steht einer interessanten Woche wohl nichts mehr im Wege. Wer also heute und die kommenden Tage nichts vor hat, kann der Stadt Arnsberg ja mal einen Besuch abstatten. Und wer mich zufällig trifft, darf sich von mir zu einem Kaffee oder einem Bier einladen lassen. Informationen zum diesjährigen Kunstsommer gibt es übrigens auf allen Kanälen. Weiterlesen