Literarische Jugendsünden

Als ich noch jung und unvernünftig war, wollte ich unbedingt Schriftstellerin werden. Jetzt bin ich nicht mehr ganz so jung und auch nicht mehr ganz so unvernünftig, aber dennoch unvernünftig genug, um immer noch davon zu träumen, dass irgendjemand bereit sein könnte, für mein persönliches Gedankengut zu zahlen. Nicht weiter bedenklich, mag man jetzt denken. Sehr bedenklich allerdings, wenn man folgendes Werk kennt, welches ich soeben aus den Untiefen meiner Festplatte gezogen habe. Ein Werk aus längst vergangenen und relativ niveaulosen Tagen, welche geprägt waren von großstadtlebiger Freiheit, grenzenloser Kreativität und dem ‚Was-kostet-die-Welt?-Gefühl‘ gepaart mit übermäßigen Alkoholkonsum. Zieht es Euch rein Leute, aber erzählt mir hinterher nicht, Ihr hättet die unterschwelligen Warnungen nicht bemerkt! Weiterlesen „Literarische Jugendsünden“