Deutschland – Australien 4:0 und die Schweißbändchen des Glücks

Schweißbänder des Glücks | (c) Antje Münch-Lieblang

Na das war ja mal ein feiner Einstand für die deutsche Nationalmannschaft gestern. Und wie prophezeit trug ich natürlich auch meine schwarzrotgoldenen Glücks-Schweißbändchen. Den ganzen Tag trug ich die Dinger und dann dachte ich mir: «Hey wäre das nicht prima, wenn du sie einfach so lange trägst, wie die deutsche Nationalmannschaft sich noch im Rennen befindet?» Und dann antwortet ich mir in Gedanken: «Ja, das ist eine Spitzenidee. Das machen wir.»
Ich fühlte mich richtig heldenhaft und wollte dann später, mit vor Stolz geschwollener Brust, meinen Enkelkindern davon erzählen, wie ich meine Glücks-Schweißbändchen über Wochen in allen Lebenslagen getragen hatte – beim Schlafen, beim Duschen, beim Essen, beim Sex, während der Arbeit, einfach immer. Hätte auch was werden können, aber als ich irgendwann während der letzten Nacht mit halb abgestorbenen Händen wach wurde, überlegte ich mir dieses Vorhaben dann doch ganz schnell wieder. Mit den Händen kann man so tolle Sachen machen, wie zum Beispiel in der Nase bohren und am Hintern kratzen oder auf komische Leute zeigen. Darauf möchte ich einfach nicht verzichten. Ich beschränke mich dann jetzt doch wieder nur auf die Tage, an denen die deutsche Nationalmannschaft spielt. Das muss reichen für die Weltmeisterschaft.

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