Hier sieht man meinen Blick vom Balkon auf die Kreuzung Vogelsangerstraße/Piusstraße in Köln-Ehrenfeld mit aufkommendem Unwetter im Hintergrund und albernem Windspielpapagei im Vordergrund

Sturmvogel | (c) Antje Münch-Lieblang

Dieses Foto ist schon ziemlich alt und ist mir gerade bei der Suche nach einem passenden Hingucker für den nächsten Eintrag aufgefallen. Irgendwie gefiel mir dieses Bild damals nicht ausreichend, um es zu veröffentlichen und so lagerte es einige Jahre auf der Festplatte. Eben habe ich es gesehen und wäre vor Begeisterung fast rückwärts vom Stuhl gekippt. Komisch, wie das manchmal so ist. Erst mag man etwas nicht und irgendwann ist man davon ganz hingerissen. Nach dieser Erkenntnis hielt ich den Moment für günstig diesem Bild endlich die verdiente Ehre zukommen zu lassen und somit haben wir hier jetzt einen weiteren sinnlosen Eintrag, den ich nicht schreiben wollte, mit einem Bild, welches ich nicht publizieren wollte. Eigentlich ein Grund zur hemmungslosen Freude, wäre da jetzt nicht noch ein Eintrag, den ich schreiben möchte mit einem passenden Bild, welches ich publizieren wollte. Blöd nur, dass ich da jetzt keine Lust mehr zu habe. Und was macht ihr so Sonntags um Zwanzigvorfünf?

3 Gedanken zu “Hier sieht man meinen Blick vom Balkon auf die Kreuzung Vogelsangerstraße/Piusstraße in Köln-Ehrenfeld mit aufkommendem Unwetter im Hintergrund und albernem Windspielpapagei im Vordergrund

  1. Werner schreibt:

    Noch mal ich, der amüsiert, überrascht, interessiert, erstaunt, konsterniert, lächelnd durch die zerklüftete Landschaft Deiner reichhaltigen Blog-Themen lustwandelt (während hinten links die Arbeit liegen bleibt).
    Das Foto ist erste Sahne! Warum: Die helle Häuserwand ist angesichts der drohenden, „dräuenden“ Gewitterfont so nicht zu erwarten gewesen. Ich hätte trübes, verschattetes, langweiliges Grau erwartet – und so leuchtet alles wie zum Versprechen, daß es bald?, nach dem Unwetter wieder so hell und freundlich würde oder als Nachklang der Sonne, die da mal, gerade?, war. Und der Papagei ist auch nicht albern: erstens macht er die Dimensionen deutlich, zweitens ist die etwas strenge Anmutung so viel fröhlicher, leichter, beschwingter, sonntagsnachmittagiger (übrigens: ich schlafe um 20 vor 5 oder bin im Wald oder gucke „Die Eleganz der Madame Michel“ oder übe einen Gitarrengriff, der irgendwie G7maj15sus heißt). Also: weitermachen und sonne schöne Fotos zeigen, gell?!

    Viele Grüße,
    Werner

    1. Ich hoffe, Du besuchst meine Seite auch weiterhin und schreibst so wunderschöne und verrückte Kommentare. Auf welchem Weg bist Du hier gelandet?

      Grüße zurück,
      Antje 😉

      1. Werner schreibt:

        Liebe Antje,

        das weiß ich nicht mehr, wie ich zu Deiner schönen Seite gekommen bin. Den Verlauf habe ich gelöscht (im Dienst). Das ist aber auch gar nicht wichtig, oder?
        Ich finde es stark, daß Du so singst, fotografierst, experimentierst, wirklich querbeet denkst und Dir aus den Sachen etwas machst.
        Ich habe ja noch gar keinen wirklichen Überblick über Deine Aktivitäten, aber ich bleibe dran und schreibe meine unmaßgeblichen Kommentare.
        Ich glaube, ich kam über „Köln“ zu Dir, fällt mir jetzt ein. Die Kranhäuser habe ich letzte Woche – während eines kleinen Ostertrips – besucht. Bei strahlendem Sonnenschein.
        Viele Grüße,
        Werner

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