Absurde Wortgeflechte mit unzulänglichem Satzbau an Lebensmittelkunst durch Leben mittels Kunst an der Olive

Oliventier | (c) Antje Münch-Lieblang

Ich möchte manchmal mehr schreiben. Hier. Aus meinem Leben. Weil in meinem Leben immer so viel passiert und ich gerne Gott, die Welt und mich, irgendwann daran teilhaben lassen möchte. Irgendwie komme ich aber nicht dazu, weil in meinem Leben eben immer so viel passiert. Und dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, aber dazu komme, darüber zu berichten, dass ich nicht dazu komme, über mein Leben zu berichten, ist ziemlich absurd. Ich mag Dinge, die absurd sind und ich mag es, Einwortsätze zu bilden oder Sätze mit «und» und «weil» zu beginnen oder Sätze, die so verschachtelt sind, dass die Kommata weint. Weil das so unschick ist und weil man das nicht tut. Und ich ja auch nicht auf alle Satzzeichen Rücksicht nehmen kann. Deswegen. Das bereitet mir Vergnügen – so sehr, dass ich gleich meinen Schreibtisch anzünde und wie Rumpelstilzchen gebückt um das Feuer hüpfe, während ich mir dabei die kleinen knochigen Fingerchen reibe und geistesgestört vor mich hin kichere. Aus meinem Leben werde ich dann berichten, wenn sie mich wieder freigelassen haben. Bis dahin könnt ihr Euch mit dem zauberhaften Oliventierchen trösten, welches ich in einem Anflug von Kreativität, vor langer Zeit am elterlichen Esszimmertisch, schuf und fotografierte, bevor ich es aß. Süß oder?

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