Alan Rickman + Zeitlupe + epische Musik = Ohne Worte!

Epic Tea Time with Alan Rickman | (c) David Michalek

Was soll ich dazu sagen? Mir fällt da, abgesehen von einem spontanen Kniefall, nicht viel ein. Alan Rickman macht sich einen Tee und rastet danach vollkommen aus. David Michalek schnappt sich einen der besten Schauspieler dieses Planeten, verpackt eine einfache Handlung in siebenminütige Zeitlupe und unterleg sie mit epischer Musik aus dem Film Inception, den ich übrigens noch nicht gesehen habe, aber das spielt jetzt gerade keine Rolle. Sieben Minuten … und nicht eine Sekunde davon langweilig. Alan Rickman eben. Was soll ich dazu sagen? Mir fällt da, abgesehen von einem spontanen Kniefall, nicht viel ein und ich weiß, dass ich mich gerade wiederhole, aber das tue ich bewußt, weil ich so hingerissen bin. Einfach selber sehen nach dem «Klick!» … Weiterlesen „Alan Rickman + Zeitlupe + epische Musik = Ohne Worte!“

Zu Hause

Resi | (c) Antje Münch-Lieblang

Was war eigentlich zwischen Mitte Februar und Ende Juli? Möglicherweise hat sich das ja mal jemand gefragt. Und selbst wenn nicht, ich erzähle es jetzt trotzdem. Mir ist so danach und die Zeit dazu habe ich auch gerade. Eine absolut günstige Kombination. Kann schnell auch wieder anders werden. Deswegen nutze ich jetzt mal die Gelegenheit.

Also, was war zwischen Mitte Februar und Ende Juli? Das ist schnell erzählt. Hier auf dieser Seite war nicht viel los und immer, wenn auf dieser Seite nicht viel los ist, ist in der Regel in meinem Leben umso mehr los. Dieses Mal war es sogar eine ganze Menge.

Ich glaube, im Februar habe ich meine erste Umzugskiste gepackt. Das Packen von Umzugskisten zog sich dann so durch, bis Anfang Juli. Ein Umzug in Etappen, von Wochenende zu Wochenende. Ein Wochenendbeziehungsumzug sozusagen. Das hatte den Vorteil, dass am Ende nur noch wenige Möbel blieben, die transportiert werden wollten. Der Nachteil war ein zwischenzeitliches Gefühl von Heimatlosigkeit. Zu Hause war irgendwie nicht mehr zu Hause und das, was zu Hause werden sollte, war es noch nicht so wirklich. Mit zunehmender Besitztumsverlagerung und Integration geliebter Dinge in der Wohnung des geliebten Menschen durch den geliebten Menschen, hatte sich das mit dem Gefühl der Heimatlosigkeit glücklicherweise ziemlich schnell erledigt.

Dieses Bild oben ist übrigens eines der geliebten Dinge. Im Grunde ist es das geliebte Ding überhaupt. Und ja, ich gebe zu, es ist auch das hässlichste Ding überhaupt. Trotzdem hängt mein Herz an diesem Bild, weil es immer da hing, wo ich zu Hause war … seit ich denken kann. Und wenn der geliebte Mensch das von mir geliebte hässliche Ding ohne zu Zögern in seine geliebte Wohnung hängt, undzwar dort wo es auch noch jeder sehen kann, um sein zu Hause auch zu meinem zu Hause zu machen, ist das definitiv einer der größten Liebesbeweise überhaupt, und ich kann getrost sagen, dass ich alles richtig gemacht habe mit meinem Wochenendbeziehungsumzug. Nicht, dass ich daran jemals gezweifelt hätte …

Ja, so war das … zwischen Mitte Februar und Ende Juli, als ich von Arnsberg nach Mönchengladbach zog. Mönchengladbach, wer hätte das gedacht?

Eine Insel im Herzen

Spiekeroog 2012 | (c) Antje Münch-Lieblang

Es ist wohl kaum zu übersehen, dass ich gerade voll auf Meer bin! Der Grund: Ich durfte letzten Monat beruflich eine Woche auf der Insel Spiekeroog unterwegs sein. Es war zwar nicht immer ein Spaziergang, obwohl ich dort verdammt viel spazieren gegangen bin, aber ich bin sehr dankbar, dass ich diese kleine Insel entdecken durfte. Wer weiß, wie lange sie mir sonst weiterhin durch die Lappen gegangen wäre.

Wer dort schonmal war, weiß sicher wovon ich schreibe und wer dort noch nicht war und verzweifelt nach einem Ort sucht, wo die Zeit steht, die Welt noch in Ordnung ist und die Luft noch Luft ist, der sollte dieses charmante Fleckchen Land in der Nordsee besuchen. Ich für meinen Teil habe mich unsterblich verliebt und jetzt wird mein chronisches Meerweh wohl zukünftig Hand in Hand mit akutem Spiekeroogweh in meinem Inneren umherwandern, aber damit kann ich wunderbar leben.

Eine Ahnung des großen Zaubers dieser kleinen Insel gibt es hier in einer Auswahl von fünfzig Fotos.