Das Meer in mir

Das Meer in mir | (c) Sogepaq

Dieser Film steht schon lange auf der Liste der Filme, über die ich gerne schreiben möchte. Mittlerweile habe ich ihn schon zweimal gesehen und heute kam er mir wieder in den Sinn. Ein ernstes Thema, verpackt in wunderschöne Eindrücke – traurig, tiefsinnig und unglaublich poetisch.

Ramón Sampedro (Javier Bardem) liebt das Meer, und während sein Geist sich täglich dorthin träumt, ist sein Körper bald dreißig Jahre ans Bett gefesselt. In jungen Jahren brach er sich bei einem Badeunfall das Genick und ist seitdem vom Hals an abwärts gelähmt. Ramóns einziger und innigster Wunsch ist der Tod, weil sein Leben für ihn unter diesen Umständen nicht lebenswert ist. Seine Familie ist diesbezüglich zwiegespalten und auch das Gesetz macht es ihm nicht leicht. Doch Ramón kämpft um die Erfüllung seines Wunsches und findet Menschen, die ihn verstehen und bereit sind, ihn in seinem Vorhaben zu unterstützen.

„Du sitzt hier kaum zwei Meter weg. Gut, was sind zwei Meter? Eine lächerliche Entfernung für jeden anderen Menschen. Aber für mich sind diese zwei Meter, die ich überwinden müsste um dich zu erreichen und vielleicht zu berühren, eine unmögliche Reise, eine Illusion, ein Traum. Darum will ich sterben.“

Der Film basiert übrigens auf einer wahren Geschichte. Trailer dazu nach dem «Klick».

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