Mut zur Hässlichkeit (2)

Mut zur Hässlichkeit II | (c) Antje Münch-Lieblang

Anregt durch die Feststellung, wie viele Geht-ja-mal-gar-nicht-Fotos es doch von mir gibt, kam mir die gestrige Entdeckung des Socialnetwork-Spielzeugs Posterous doch gerade recht. Da ich mich ja bekanntlich total gerne zum Horst mache und mir ziemlich selten bis fast gar nicht, auch nur irgendetwas peinlich ist, habe ich gestern mit Posterous ein kleines Projekt gestartet – eine Sammelstelle für die Fotos, welche eigentlich so überhaupt gar nicht öffentlichkeitstauglich sind. Meine Wenigkeit ungeschminkt und ziemlich facettenreich in allen möglichen Situationen des Lebens. Vierzehn Fotos sind zum jetzigen Zeitpunkt zu bewundern und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. Die Festplatte hält noch so einige Schätze bereit. «Viel Spaß!», sag‘ ich da nur.

Update – Freitag, 11. Juli 2014: Leider hat Posterous sich aus dem Netz verabschiedet. Eine alternative Plattform für „Mut zur Hässlichkeit“ gibt es bisher noch nicht.

Mut zur Hässlichkeit

Mut zur Hässlichkeit I | (c) Antje Münch-Lieblang

Manchmal ist es wirklich erschreckend, was sich in den Untiefen einer Festplatte so für Fotos verstecken, um dann irgendwann einfach wieder zum Vorschein zu kommen und die Frage in den virtuellen Raum zu stellen, welche Drogen bei der Entstehung wohl im Spiel waren. Ich bin mir gerade nicht sicher, was schlimmer ist – die Aussage, welche Drogen im Spiel waren oder die Aussage, dass ich für derlei Fotos überhaupt keine Drogen brauche. Ich denke Letzteres ist bedenklicher, aber entspricht leider auch der Realität. Vielleicht lag es auch an einem gewissen Mangel an Sauerstoff, herbeigeführt durch zu viel Wollmütze auf dem Kopf. Egal! Jedenfalls wollte ich Euch dieses Kunstwerk der Selbstveraffung nicht vorenthalten.