Hoppe, hoppe Reiter …

Jane Wayne | (c) Jeannine Piekenbrock

Einige erinnern sich bestimmt noch an dieses spektakuläre Ereignis, als mich das Leben vom Rücken eines Pferdes direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses katapultierte. Irgendwann habe ich meinen Popo natürlich wieder in einen Sattel geschwungen und davon zeugt das folgende Bildmaterial aus dem Juni diesen Jahres. Ja, das ist schon eine Weile her und während dieses Video auf Facebook schon für ausreichend Belustigung gesorgt hat, habe ich irgendwie nicht daran gedacht, es auch mal hier auf der Seite zu präsentieren. Dreizehn Minuten und neunundvierzig Sekunden Blödsinn und billige Sprüche gepaart mit Pferdecontent und einer ordentlichen Portion Mist obendrauf. Viel Vergnügen … und vergesst nicht das Popcorn! Video nach dem «Klick»! „Hoppe, hoppe Reiter …“ weiterlesen

K.O. in der zweiten Runde

Krankenhaus | (c) Antje Münch-Lieblang

«Antje Lieblang startet das Wochenende gleich mit einem schönen Ausritt (mit viel Glück sogar bei Sonnenschein) und wird sich heute mal bemühen dabei sogar einen sportlichen Eindruck zu machen.»

… schrieb ich Freitag bei Facebook, aber so wie sich die Sonne relativ schnell wieder verabschiedet hatte, so verabschiedete auch ich mich irgendwann.

Das Pferd auf dem ich ritt, nahm die Sache mit der Sportlichkeit nämlich ein wenig zu ernst. Erst lief alles prima, doch dann wollte ich antraben, aber die schwarze Schönheit unter mir schaltete vom ersten direkt in den dritten Gang und galoppierte munter drauf los. Wäre ja halb so wild gewesen, hätte ich schon eine Ahnung vom Galoppieren gehabt. Hatte ich aber nicht. Ok, dachte ich, Du musst die Madame irgendwie zum Anhalten bewegen, aber weil ich die Zügel verloren hatte und mich in meiner Not am Halsriemen des Pferdes festhielt, hatte sich das mit dem Bremsen schon mal erledigt. Gut, irgendwann wird sie schon stehen bleiben, dachte ich und versuchte mich in eine gefühlte sichere und vor allem aerodynamische Position zu begeben – Arsch hoch, Oberkörper runter, Hände weiter am Halsriemen. So lange du oben bleibst ist alles gut, dachte ich, und das blieb ich auch eine ganze Weile. Mit ruhigen Worten versuchte ich das Tier unter mir zu beruhigen und es dazu zu überreden, den Galopp einzustellen, aber es half alles nichts. Langsam sah ich die Bäume auf mich zukommen und hoffte, das Pferd würde einen Bogen darum machen. Dazu kam es dann aber nicht mehr, denn ich rutschte mit einem Fuß aus dem rechten Steigbügel, verlor den Halt, wehrte mich noch ein wenig, sah dann aber ein, dass es keinen Sinn hatte. Lieber Gott, lass mich nicht im anderen Steigbügel hängen bleiben, dachte ich noch so im Abflug und schon hatte der Höllenritt ein Ende. Ich landete unsanft im Acker, prallte ordentlich mit Hinterteil und Kopf voran auf den Boden, aber bekrabbelte mich gleich wieder. Ich stand auf und sah das Pferd ein paar Meter weiter auf dem Acker stehen, ging ruhig auf sie zu und schaffe es, sie einzusammeln. Zu Fuß ging ich mit dem Pferd meiner Reitpartnerin entgegen, die froh war, mich lebend wieder zu sehen. Da ich mich gut fühlte, begab ich mich wieder auf das Pferd und kaum dass ich saß, keine zehn Sekunden später, befand ich mich wieder im ungewollten Galopp. „K.O. in der zweiten Runde“ weiterlesen